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Ratsinformation

Vorlage - VO/6809/2019  

Betreff: Antrag der Fraktionen SPD, BfM und CDU betr.: Konstituierung eines Runden Tisches Trennungskinder
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Beteiligt:51 - Zentrale Jugendhilfedienste
Bearbeiter/-in: Schwede, Tina   
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
17.06.2019    Sitzung des Magistrats (nichtöffentlich)      
Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung Vorberatung
19.06.2019 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung (öffentlich) geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
28.06.2019 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Der Magistrat der Universitätsstadt Marburg konstituiert – wenn möglich in Kooperation mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf - einen Runden Tisch Trennungskinder mit dem Ziel die Aktivitäten der mit Trennungsfamilien befassten Institutionen besser zu koordinieren und Interventionen gemeinsam sinnvoller abzustimmen.

 

Die Geschäftsführung des Runden Tisches übernimmt das Jugendamt der Stadt Marburg. Teilnehmen sollen vor allem Familienrichter*innen, Fachanwält*innen; Mitarbeiter*innen von Beratungsstellen und weiteren Freien Trägern, die mit Trennungsfamilien beschäftigt sind; darüber hinaus Gutachter*innen und Verfahrensbeiständ*innen.

 

Der Runde Tisch Trennungskinder erarbeitet konzeptionelle Leitlinien zur Betreuung von Kindern nach Trennung und Scheidung ihrer Eltern sowie Richtlinien im Umgang mit Hochstrittigkeit der Eltern und Eltern-Kind-Entfremdung.

 

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Begründung:

 

Im November 2018 hatte das Jugendamt der Stadt Marburg zu einem Fachtag 20 Jahre Kindschaftsrechtsreform – Ergebnisse und Perspektive eingeladen. Dort war man am Ende einhellig der Meinung, dass in Marburg – wie an vielen anderen Orten auch – ein Runder Tisch zur fallübergreifenden Koordination der Hilfen für Trennungskinder eingerichtet werden sollte.

 

Bereits die Antwort vom 27.04.2017 weißt auf die prekäre Lage von Trennungskindern in Marburg hin. Trennungseltern und Trennungskinder benötigen Hilfe und Unterstützung die bei streitenden Eltern frühzeitig einsetzen muss und ggf. sehr aufwendig ist.

 

Beispielhaft für die Koordination ist die Wahrendorfer Praxis, bei der interdisziplinare Zusammenarbeit und fallübergreifende Betrachtung der Problematik dazu geführt hat, dass hier für eine ganze Region verbindliche Leitlinien erarbeitet wurden.

 

Ulrich Severin    Winfried Kissel  Andrea Suntheim-Pichler

Alexandra Klusmann  Stephan Muth  Gabriele Mensing

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